Bye bye, bitperfect:

Ein Praktikum geht zu Ende

Die allerletzten Tage meines Praktikums bei bitperfect sind bereits angebrochen - eine Zeit die sehr schnell verflogen ist und einige neue Einblicke gebracht hat. Wie mein Praktikum abgelaufen ist, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

Die ersten Tage #

Meine zweimonatige Zeit bei bitperfect war nicht mein erstes Praktikum, allerdings war das 5‑köpfige Team, zu dem ich dazu gestoßen bin, kleiner als in meinen früheren Praktika. Zu Beginn habe ich deshalb erwartet, mit sehr vielen Aufgaben überladen zu werden oder nicht auf demselben Level mitarbeiten zu können. Rückblickend betrachtet war der Start aber sehr entspannt: Mir wurde genug Zeit gegeben, das Unternehmen, die Kolleg:innen und die Programme kennenzulernen. Neben dem Austausch mit den Kolleg:innen hat mich dabei auch ständig eine digitale Welcome-Mappe” begleitet, in der nochmals die wichtigsten Infos über Personen, Programme, Kommunikationskanäle, Unternehmenswerte und vieles mehr zusammengefasst waren. Das alles hat mir einen schnellen Einstieg ins Unternehmen ermöglicht.

Daneben haben mir Anwendungen wie ClickUp oder Slack dabei geholfen, einen Überblick über die Projekte zu schaffen und mit dem Team in Kontakt zu stehen. Was dann doch ein wenig länger gedauert hat, war die Eingewöhnungsphase in Linux. Hier konnten mir aber zum Glück einige Kollegen ein paar Tipps und Tricks zeigen, um sich in die Welt von Linux einzuleben.

Day to Day #

Der größte Teil meiner zweimonatigen Zeit bei bitperfect hat sich um die Erstellung von Webseiten gedreht. Dafür war ich mit meiner bisherigen Ausbildung bereits gut vorbereitet, allerdings hatte ich davor noch nie an Projekten von diesem Ausmaß gearbeitet. Es war spannend zu sehen, wie eine größere und komplexere Webseite Schritt für Schritt konzipiert und aufgebaut wird — und das Abschließen von Aufgaben auf dem Kanban Board hat dann noch das persönliche Belohnungssystem im Gehirn aktiviert. Falls man zwischendurch Hilfe benötigt hat, war jederzeit jemand zur Stelle und man konnte ganz angenehm seinen Bildschirm teilen, ohne dass einem über die Schulter geatmet wird.

Da die ganze Firma im Home-Office arbeitet und nur gelegentlich gemeinsames Co-Working macht, war das in meinem Praktikum ebenfalls der Fall. Für mich war das eher erleichternd, da ich mir dadurch jeden Tag einen stressigen Arbeitsweg sparen konnte. Gleichzeitig sieht man aber das Team nicht so häufig und lernt sich weniger schnell kennen, weshalb bei bitperfect ein Social Coffee“ implementiert, um das ein wenig zu kompensieren. Der Social Coffee” fand zwei Mal die Woche statt und man konnte einfach mal mit seinen Kolleg:innen plaudern oder gemeinsam kleine Spiele spielen, wie auf skribbl​.io. So haben sich auch trotz Home-Office immer wieder interessante Gespräche über Persönliches oder Karriere — oder auch einfach mal über Buchtipps — ergeben.

Was ich aus meinem Praktikum mitnehme? #

Am Ende eines Praktikums fragt man sich: Was war neu für mich, was konnte ich dazulernen und was nehme ich generell aus dieser Zeit mit? In meinem Fall ist die Antwort recht einfach: Ich habe in den letzten Monaten nette Leute kennen gelernt, bei interessanten Projekten mitgearbeitet, ein paar Fähigkeiten dazugelernt und auch ein paar Meinungen geändert (vielleicht ist Linux gar kein so schlechtes Betriebssystem). Ich konnte am Ende auf etwas zeigen und sagen Da. Bei dem habe ich mitgeholfen”. Aber vor allem war mir wichtig, dass es Spaß gemacht hat und man kann nur hoffen, dass zukünftige Arbeitsstellen genauso sind. 

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